
(28.01.10) Im Dezember 2009 hat die Ruanda Stiftung die erste Projektphase des Ziegen-Pilot-Projektes in Rusiga abgeschlossen. Bei der am 19.12. stattgefundenen, vierten und letzten Verteilung von 100 Ziegen an bedürftige Kinder und deren Familien, waren auch die ruandische Presse, das ruandische Fernsehen sowie zwei lokale ruandische Radiosender anwesend. Die Journalisten haben die Ziegenverteilung begleitet und mit verschiedenen Akteuren Interviews durchgeführt.
Am 22.12.2009 erschien in dem englisch-sprachigen Journal "The New Times" ein Artikel über unser Ziegen-Pilot-Projekt. Der Artikel ist verfügbar online unter
www.allAfrica.com/stories/200912220039.html oder als PDF Version.

(15.10.09) Am 11. Juli fand in der Grundschule Buramira die offizielle Übergabe der gespendeten Sportausrüstung statt. Über dieses Ereignis wurde bereits auf unserer Website an anderer Stelle berichtet (EP Buramira). Die feierliche Übergabe wurde damals per Video aufgezeichnet. Wir freuen uns sehr, dass unser erster Videofilm nun fertiggestellt werden konnte! Interessierte können ihn ab sofort auf YouTube anschauen.
Mitschitt des Studiogesprächs bei mephisto97.6
Pressemitteilung Nr. 133 des ADD vom 16.10.2007
Leipzig/Landau. Not lindern, Zukunft schenken - unter diesem Motto wurde die Ruanda Stiftung Familie Christian Schleuning gegründet. Sitz der Stiftung ist Landau/Pfalz, die Fäden der Organisation laufen in Leipzig zusammen.
Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, von Armut betroffenen Kindern in Afrika zu helfen und ihnen neue Perspektiven zu geben. Vor allem soll die Lebenssituation jener Kinder verbessert werden, die am Rande der Gesellschaft stehen, wie Waisen-, Straßen- und behinderte Kinder. Dazu gehören eine medizinische Grundversorgung, die Versorgung mit Nahrung und Kleidung, die Bereitstellung von Unterkünften sowie eine Schul- und weiterführende Ausbildung.
"Kinder sind die Zukunft eines Landes. Ihnen müssen Chancen eröffnet werden, in einer intakten Umgebung aufzuwachsen", erläutert Stiftungsgründer Dr. Christian Schleuning, Professor an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK). Insbesondere in Ruanda, dem kleinsten und am dichtesten besiedelten Land Afrikas, seien viele Kinder aufgrund von Bürgerkriegen, Völkermord und Massenvertreibungen von absoluter Armut betroffen. "Rund 40 Prozent der Einwohner Ruandas sind unter 15 Jahre alt", so Schleuning. Nur wenige von ihnen hätten die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Zudem würden Hunger, Krankheiten und schlechte Wohnbedingungen ihre Entwicklung hemmen. "Diese Kinder brauchen Unterstützung, damit sie ihr Leben in Zukunft aus eigener Kraft gestalten können." Dabei könne schon mit einer Spende von einem Euro pro Monat weitergeholfen werden.
Ein erstes Projekt, das mit Geldern der Stiftung unterstützt werden soll, ist der Bau eines Behindertenzentrums in Rulindo im Norden Ruandas. Derzeit leben dort 325 epileptische, verhaltensgestörte, taubstumme und körperlich behinderte Kinder, von denen nur 68 in einer baufälligen Unterkunft betreut werden können. Mit dem Neubau kann die Versorgung von 180 Kindern gewährleistet werden. Sie sollen entsprechend ihrer Behinderung schulisch gefördert und medizinisch betreut werden. Weitere Informationen unter www.ruanda-stiftung.com